Singapur – Taman Negara – Kuala Lumpur
Leider hat’s ewig gedauert, aber hier eine weitere Episode meines Lebens. Nachdem ich meine Filme vom Urlaub entwickelt habe, bin ich noch auf folgendes Photo vom Melt gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten will. Die gute alte Zeit:
Nach den tollen Tempeln von Angkor Wat waren wir bereit für die erste größere Städtetour. Mit der sehr günstigen Airline „JetStar“ sind wir direkt nach Singapur geflogen, dem etwas seltsamen Stadtstaat am südlichen Zipfel Malaysiens. Zu Recht ist diese Stadt für ihre hohen Geldstrafen bekannt. Zwischen 250€ – 1000€ kostet:
1. Kaugummi kauen
2. In der U-Bahn essen oder trinken
3. Nach dem Benutzen einer öffentlichen Toilette nicht spülen… wird laut eines Einheimischen auch wirklich kontrolliert! Allerdings wurde die Kriminalitätsrate seit der Einführung von Infrarot-Sensoren erheblich gesenkt.
Dass diese Verbote trotz der harten Strafen nicht immer ernst genommen werden, lässt sich auf diesem Photo erkennen:
Insgesamt ist diese Stadt schon etwas seltsam. An den Bussen klebt Werbung für den Ingenieurs-Beruf: „Ingenieure sind cool!“ Das nimmt ihnen doch sowieso keiner ab. ![]()
Überall wird man belehrt und ermahnt. Selbst die Festlichkeiten zum chinesischen Neujahr werden nicht ohne Hinweis auf die Verbrechensbekämpfung zelebriert. Dank dieses Termins waren die Strassen Chinatowns sehr bevölkert und die Geschäfte voll von billigstem Nippes.
Gut, dass mich keiner beim Trinken in der U-Bahn erwischt hat. Ein paar Stockschläge auf die Handfläche wären sonst schon fällig gewesen. Dank dieser hohen Strafen ist es in der U-Bahn und auch in der Stadt selbst sehr sauber. Diese Tempel sind übrigens von den Hindus errichtet worden. Die Figuren sehen fast so aus, als wären sie einem Comic entsprungen, oder nicht?
Nach ein paar Tagen Stadt hat es uns schon wieder in die Natur gezogen und wir sind weiter nach Norden mit dem „Jungle Train“ gefahren um einem Urwald einen Besuch abzustatten: Taman Negara ist angeblich einer der ältesten und im Herzen von Malaysien. Schon unsere Herberge im letzten Ort vor dem Dschungel war ein ziemliches Kontrastprogramm. Die schwimmenden Restaurants waren auch eine andere Erfahrung.
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Dort haben wir dann ein paar kleinere Ausflüge unternommen. Auf dem Weg zur Höhle „Gua Telinga“ haben wir auch ein kleines Eingeborenendorf gesehen und einen Mann auf dem Weg zur Jagd getroffen, der uns bereitwillig seine giftigen Pfeile gezeigt hat.
Nachts konnte man bei kleineren Lichtungen Tiere beobachten. Ich habe leider „nur“ ein paar Rehe gesehen, das war aber auch schon ganz interessant. Spinnen, Ameisen, Wildschweine, Affen und alle möglichen Insekten sind uns auf unseren Touren auch über den Weg gelaufen. Wobei eine Tour schon eher grenzwertig war und so manchen von uns sehr nahe an der Rand der Verzweiflung getrieben hat. Aber überlebt haben wir dann trotzdem alle.
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Nach diesem schönen Erlebnis „mussten“ wir schon wieder eine Stadt besuchen: Kuala Lumpur. War auch ganz ok, die Petronas Towers waren natürlich sehr imposant. Allerdings wird dieser Aufenthalt in meiner Erinnerung von sog. „bed bugs“ überschattet. Diese blöden Viecher waren in meinem Bett versteckt und haben mich eines Nachts fast aufgefressen. Nach 200 Stichen hab ich aufgehört zu zählen. Es dauerte auch ein paar Wochen, bis alles wieder verheilt war. Gejuckt hat’s nicht so schlimm, aber ausgesehen hab ich…
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- Published:
- 21 April, 2007 / 7:05
- Category:
- Andi, Reiseziel, Südostasien, Urlaub
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