Kleiner Urlaub auf Jeju Island
Gerade ist wegen ein paar Feiertagen verlängertes Wochenende in ganz Korea. Die freie Zeit haben wir genutzt und sind mit der Fähre nach Jeju Isand geeilt. Es handelt sich dabei um eine Vulkaninsel südlich der koreanischen Halbinsel. Auf ihr herrscht bereits sub-tropisches Klima und der 2000m hohe Vulkan hat eine teils recht bizarre Landschaft geschaffen.
Aber erstmal mussten wir mit der Fähre hinkommen. In der Klasse 3B schläft man mit mind. 100 Leuten auf einem Teppichboden. Die Photos zeigen die Unterbringung sehr anschaulich! Das kostet etwa 30€ und dauert dann 12 Stunden. Das Moped haben wir auch mitgenommen und Mittwoch morgen liefen wir auch schon in Jeju-Si ein. War eine lustige Fahrt!
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Dort angekommen, liehen sich unsere Berliner Freunde einen kleinen Bus aus und schon konnte die Entdeckungsreise ihren Anfang nehmen. Noch am selben Vormittag wurde die längste Lavahöhle der Welt besichtigt.
Hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Allerdings muss einem klar werden, dass die Koreaner „Sightseeing“ schon fast perfektioniert haben. Jeder Wasserfall und jede Höhle oder Berg kostet Eintritt und ist dann mit Licht, Treppen, Toiletten und meist auch mit Musikbeschallung ausgestattet. Da ich dem Sightseeing schon immer etwas kritisch gegenüber stehe, musste ich mich ziemlich zusammenreißen um die anderen nicht mit Gelästere zu nerven. Das hat dann auch ganz gut hingehauen und ich habe mir alles mit ihnen angeschaut.
Also zurück zur Höhle: Ich fand das Klima und die röhrenartige Struktur der Höhle sehr nett. Seht’s euch am besten mal selbst an:
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Danach sind wir mit knurrendem Magen zum Ilchulbong gefahren und kurz raufgeklettert. Der Ilchulbong ist ein kleiner, erloschener Vulkan in dessen Krater eine kleine Wiese mit einigen Bäumen wächst. Dieser Lavaklotz sieht aus der Entfernung sehr beeindruckend aus!
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Danach sind wir an der Küste weitergedüst. War sehr schön! Dort tauchen noch immer einige Frauen im Meer nach Seafood, die Beute wird dann direkt an der Straße feilgeboten. Angeregt vom „feinen“ Geruch der in der Sonne trocknenden Meeresfrüchte haben wir dann gleich ein Restaurant aufgesucht und genüßlich Schweinebauch (Sanjopsal) verzehrt.
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Später wurde in Seogwipo übernachtet, natürlich wieder in einer Jimjilbang. (Wenn ihr fleißig mitgelesen habt, dann wisst ihr ja genau, was das ist
) Diese war allerdings nicht irgendwo in der Stadt, sondern direkt im Weltcup Stadion von Jeju. Schon seltsam, wie sie ihre Stadien jetzt verwenden!
Am nächsten Morgen hab ich mir nen Hafen in der Nähe angekuckt und dann noch einen Wasserfall, der fast direkt ins Meer fließt.
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Der krönende Abschluß des Tages war dann die Besteigung von Hallasan, dem großen Vulkan von Jeju. Er ist ca. 2000m hoch und wir haben uns etwa bis 1700m gewagt. Nach der Straße zum National Park auf 1300m war die Maschine schon am glühen… Andi wiegt halt einfach zuviel
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Am nächsten Tag konnte ich mich dann etwas absetzen und auf Photosafari gehen, während es sich dir anderen am Strand gemütlich gemacht haben.
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Ihre Felder umranden die „Jejuaner“ mit zu Mauern aufgeschlichtetem Vulkangestein. Zum bestellen der Felder nutzen sie lustige Gerätschaften. Das erste Ding fährt sich wahrscheinlich wie ein Panzer, so ganz ohne Lenkrad:
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Alles in allem war es eine sehr schöne und lustige Reise, aber auch ein bisschen anstrengend. Zusammen hatten wir viel Spaß, wenn ich mal von den blauen Schultern absehe, die ich wegen der Wiedergeburt eines blöden Spieles aus der Grundschule habe. Ich war schon immer in jeden Kreis gekuckt und mich dann für meinen Schlag bedankt
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5d Kommentare
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