Mt. Eomgwangsan, der Hausberg
Da am Sonntag erst ein kleiner Taifun über unsere Behausung hinweg gefegt ist, musste ich heute einfach mal unseren „kleinen“ Hausberg besteigen. Schließlich kann ich nicht warten bis hier die Welt komplett untergeht.
Morgens ist mir dann erstmal aufgefallen, wie unruhig Andi eigentlich schläft. Bei losen Bettlacken ein extremer Nachteil:
Andi’s „Bett“: Und meins:
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Man beachte unsere „schönen“ Moskitonetze…. weiße haben wir leider nicht gefunden.
Aber zurück zum Thema: Noch schnell eine Stärkung in der Japan Zone geholt, seit kurzem kann ich dort endlich halbwegs normalen Kaffee trinken. Normalerweise gibt es in Korea eher Wasser mit Kaffee-ähnlichem Geschmack. Es ist auch ganz ok eingerichtet, nur der obligatorische, riesige Flachbildschirm darf natürlich nicht fehlen. Leider läuft er auch ständig auf voller Lautstärke und gezeigt werden scheinbar nur koreanische Gesangswettbewerbe. Man kann eben nicht alles haben…
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Der erste Anstieg ist eigentlich noch auf dem Unigelände. Zwischen all den Hochhäusern gibt es dann wider Erwarten ein paar lauschige Plätzchen. Es ist aber dann doch noch ungewohnt, wenn man einer Delfin-Statue über den Weg läuft:
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Ganz oben steht seit ca. einer Woche ein Tennisplatz:
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Nach den ersten hundert Metern gabs auch schon die erste Überraschung! Ich bin fast direkt über unserem Wohnheim am Berg entlang geschlendert. Von dort kann man unsere gläserne „Skylounge“, also den Aufenthaltsraum (links), erkennen und das Dach sehen, auf dem wir öfter stehen und runterkucken. Da sieht man man mal, wie steil die Berge hier sind.
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Nach dem Ausblick wurde mir dann mehr und mehr bewusst, dass auch die Koreaner selbst eine Sehenswürdigkeit auf meinem beschwerlichen Weg nach oben werden würden. Sie haben nämlich auf den Berg überall kleine bis große Fitnesszirkel aufgebaut. Dort fröhnen sie dann seltsamen Sportarten, wie Hula Hoop oder einfach nur seltsame Gesten in den Himmel deuten.
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Aber auch die Planzenwelt war ganz interessant. Ich hab mal ein paar Aufnahmen gemacht, damit ihr euch mal vorstellen könnt was hier so wächst:
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Nach und nach wurde es immer anstrenger. Das Stativ und die Kamera den Berg raufschleppen hat dann doch etwas geschlaucht. Insgesamt war ich wohl auch 4 Stunden unterwegs.
Aber dafür wurde ich dann mit einer tollen Aussicht belohnt:
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Da sieht man mal, wie seltsam die in den Berg hinein baun. Jeder halbwegs ebene Platz wird genutzt. Die Hochhäuser werden einfach an den Berghang gebaut. Leider musste ich gegen die Sonne photographieren:
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Trotzdem scheinen sie hier ihre Berge sehr zu schätzen. Viele Leute sind wandern und auch in der Stadt versammeln sich die Menschen auf kleinen Plätzen auf und an den Bergen. Auch wenn man den Berg nur über eine Rolltreppe besteigen kann und oben nur ein kleiner Baum steht, dann macht es sich eine Familie bequem und genießt die „frische“ Luft. Es scheint als wäre „Gemütlichkeit“ ein sehr dehnbarer Begriff.
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Diese Hütte stand neben ein paar Fitness Geräten. Fand ich total lustig, wie sie eingerichtet war. Lässt da etwa jeder was zurück und das wird dann aufgehängt? Falls ja häng ich auch ein Bild von mir rein!
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So, ich hoffe der kleine Ausflug hat euch gefallen. Am liebsten würde ich noch viel mehr Koreaner photographieren, aber das traue ich mich noch nicht. Am Wochenende geht’s zum Oktoberfest nach Seoul, bin mal gespannt was mich da erwartet. Spätetestens Mitte nächster Woche schreib ich was darüber.
Gruß an alle!!
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- Published:
- 20 September, 2006 / 11:13
- Category:
- Alltägliches, Busan, Korea, University
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2 Comments
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